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| Ein legendärer Wein: Weingüter Wegeler feiern 110 Jahre Bernkasteler Doctor |
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Geschrieben von: Werner - 28.08.2010 08:28
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Julius Wegler war ein kluger Mann. Im Denken und Handeln war er seiner Zeit weit voraus. Sein kaufmännischer Verstand und sein untrügliches Gespür für Qualität schufen die Voraussetzungen für eine Erfolgsgeschichte, die Jahr für Jahr fortgeschrieben wird. Im Rheingau und an der Mosel — mit weltberühmten Weinen und vielen Auszeichnungen, die die Nachfahren des Gründers der Weingüter Wegeler mit Dankbarkeit und Stolz erfüllen.
Luxus pur — Die teuerste Transaktion in der Weingeschichte
Am Mittwoch, den 7. November 1900 begann die Geschichte des Weglerschen Gutshauses im romantischen Mosel-Städtchen Bernkastel. Commerzienrat Carl Wegeler, der Bruder des Weingutsgründers Julius Wegeler, wurde nach vielen Anläufen mit dem Bürgermeister von Bernkastel endlich handelseinig. Für 100 Goldmark pro Stock kaufte er im Auftrag der Familie Wegeler einen großen Teil des legendären Doctorbergs. Der Preis war astronomisch und entspricht auf heutige Verhältnisse umgerechnet circa 1000,- € pro Weinstock. Insgesamt gingen nach heutigem Wert 6,6 Mio. € für die kleine 100 m auf 100 m große Parzelle über den Tisch. Nie zuvor und auch nie mehr danach war so viel Geld für eine Weinbergs-Transaktion bezahlt worden. Ein Chemiearbeiter verdiente damals gerade einmal 120 Goldmark im Monat. Ein Zentner Kartoffeln kostete 1,20 Goldmark. Doch die Investition hat sich gelohnt, denn der Doctorberg ist ein einzigartiges Kulturgut.
Erbaut mit Weitblick — Das Bernkasteler Gutshaus
Doch wohin mit dem Trauben aus dem Doctor, wie der Weinberg kurz genannt wird. Ein Gutshaus, das einem solchen »Geschenk« der Natur würdig war und ist, musste her. Gut ein Jahr betrug die Bauzeit des heute noch intakten Bernkasteler Gutshauses, das Julius Wegeler von 1902 bis 1903 im Ortsteil Cues errichten ließ. Auch bei diesem Projekt bewies er Weitblick. State-of-the-Art darf man das getrost nennen, was hier geschaffen wurde. Noch heute staunen Weinfachleute und Gäste aus aller Welt über die gut durchdachte Konstruktion, die sich am Prinzip der Schwerkraft orientiert. Alle drei Ebenen sind ohne Treppen durch verschiedene Zufahrten zu erreichen. Ganz ohne Hilfe von mechanischen Hebeanlagen oder Pumpen verläuft der Weg der Traube bis sie schließlich unten im tiefen Keller zu Wein wird. Der schonende Umgang im Entstehungsprozess, bei der Verarbeitung und bei der Lagerung entspricht exakt der Wertschätzung, die das gesamte Wegeler-Team dem Wein entgegen bringt.
Der Mühe Lohn — Welthöchstnoten für den Doctor
Die Qualitätsbemühungen, die sich in den beiden Gutshäusern der Wegelers am Rhein und an der Mosel wie ein roter Faden durch alle Ebenen und Hierarchien ziehen, tragen immer wieder Früchte. Gerade einmal zehn Weine weltweit der Jahrgänge 2007, 2008, 2009 sind zur Zeit vom »Wine Spectator« mit der Welthöchstnote von 98 Punkten versehen. Einer davon ist die Trockenbeerenauslese des Jahrgangs 2007 aus dem Doctorberg.
![[Bild: doctor_trockenbeerenauslese.jpg]](http://forum.weinfreaks.de/portal/bilder/doctor_trockenbeerenauslese.jpg)
Cool Climate Wine — Die Renaissance eines Geschmacksprofils
Adenauer, Eisenhower und Thomas Manns Felix Krull haben dem Bernkasteler Doctor Ehre gezollt. Auf Staatsemfängen, bei rauschenden Festen und im Lesesessel genießt man die Weinlegende. Kaum eine Weinkarte, die auf sich hält, auf der dieser Wein nicht zu finden ist. Das erfüllt die Erzeuger mit Stolz. Doch auch eine aktuelle Entwicklung lässt Tom Drieseberg, der gemeinsam mit seiner Frau Anja Wegeler-Drieseberg die Geschicke der Weingüter Wegeler leitet, erwartungsfroh in die Zukunft schauen. Nach langen Jahren sind filigrane, elegante Weine, denen es bei aller Verspieltheit nicht an Länge und Dichte fehlt, heute gefragter denn je. Als »cool climate wines« feiern sie weltweit ihre Wiederentdeckung. Die Entwicklung des Wein-Geschmacks geht mehr und mehr weg von alkoholreichen, schweren und verholzten Weinen hin zu echten Weinkunstwerken, wie sie unter den klimatischen Bedingungen unserer Breitengrade wachsen. »Wir sind mittendrin in der Renaissance eines Geschmacksprofils. Deshalb rechnen wir fest damit, dass Weine wie der Bernkasteler Doctor in den nächsten Jahren noch einmal gewaltig zulegen werden: An Beliebtheit, an Wert und auch an Wertschätzung«, so Tom Drieseberg.
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| Jünger mit jedem Zug: Reife Rieslinge und edle Cigarren – eine verblüffende Begegnung |
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Geschrieben von: Werner - 06.11.2009 20:23
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Weißweine sind hervorragende Cigarrenpartner. Das weiß nur fast keiner, ähnlich wie beim Käse – da gilt häufig ein Rotwein als erste Wahl, obwohl sich Weißwein durch seine Säure und die manchmal vorhandene dezente Restsüße meist deutlich besser als Käsebegleiter eignet. Auch Cigarrenaromen werden durch die Säure im Weißwein wunderbar aufgefrischt. Die Rauch- und Fruchtnoten spielen angenehm miteinander. Der Weißwein braucht nur eine gewisse Fülle und Substanz. Allzu filigrane Aromen gehen in der Kombination mit Cigarren buchstäblich »in Rauch auf« und lassen sich nicht mehr erschmecken. Man wähle also mindestens eine Spätlese, kein federleichtes »Sommerweinchen«. Ideal zur Cigarre ist ein Riesling, der gerne auch halbtrocken und gereift sein darf. Durch längere Reifung entwickeln Rieslinge neue Aromen, auch Tertiäraromen genannt, die an reife gelbe Früchte, Trockenobst, Nüsse, altes Leder und Bienenwachs erinnern.
![[Bild: geheimratjweihnachtlich.jpg]](http://forum.weinfreaks.de/portal/bilder/geheimratjweihnachtlich.jpg)
Aus reif mach jung
Zusammen mit einer Cigarre genossen ist ein merkwürdiger Effekt wahrnehmbar: Der Riesling scheint jünger und frischer, wirkt facettenreicher und vielschichtiger als »ohne«. Cigarrenfreunde sollten sich diese Erfahrung zunutze machen, denn für die Wahl der Cigarre gilt Ähnliches wie für den Wein: Der Rauch braucht Fülle und Würze. Also am besten ausgereifte Cigarren ruhig mit großem Ringmaß wählen! Die passen perfekt zu einem gereiften Wein und sorgen für Aha-Erlebnisse der angenehmen Art. Es muss übrigens nicht unbedingt eine Havanna sein.
Warum Weine und Cigarren so gut harmonieren, liegt vielleicht am Herstellungsprozess: Beide Genießerprodukte sind Ergebnisse einer Fermentierung!
Beispiel Nummer eins: Man nehme einen 2001er »Geheimrat J« Riesling Spätlese trocken, Rheingau, Weingüter Wegeler. Der große Rheingauer zeigt im Duft subtile Mineralik, tiefe Noten von Mirabellen, Äpfeln und Zitrusfrüchten, auch getrockneten Aprikosen bei immer guter Frische und ausgewogener Länge. Man kombiniere diesen mit einer Macanudo Reserva Annual 2006, Dominikanische Republik. Aus der Hand von Cigar Master Daniel Nuñez stammt diese limitierte Edition (Deckblatt San Agustín/Honduras, Einlage Dom. Rep., Honduras und Mexiko, Umblatt Connecticut) in hervorragender Verarbeitung. Kräftig im Rauch mit zarten Leder- und Zedernholznoten und ausgereifter Tabak-Aromatik. Die Kombination wirkt sehr erfrischend und belebend. Die Fruchtnoten des Weins werden sehr gut betont, er wirkt noch frischer, wobei seine Mineralität dem Rauch Struktur gibt. Angenehm zartbitteres Finale. Zwei kraftvolle Partner, die sich dennoch gegenseitig gelten lassen.
Beispiel Nummer zwei: Man nehme einen 1986er Bernkasteler Doctor Riesling Spätlese, Mosel-Saar-Ruwer, aus dem Gutshaus der Weingüter Wegeler an der Mosel. Der Doctor macht seiner Tradition Ehre. Die Lage verdankt ihren Namen Erzbischof Boemund II., der im 13. Jahrhundert seine Genesung von einer schweren Erkrankung dem Genuss dieses Weines zuschrieb. Goldgelb im Glas, lässt er so gut wie keine Alterungserscheinungen spüren. Großartige Nase, hoch elegante Frucht mit Noten von Mirabelle und gelbem Apfel, grandios ausgereift, subtil und ausgewogen bei sehr dezenter Süße, ist diese Spätlese ein schönes Beispiel, wie sich Restsüße beim Reifen harmonisch einbindet! Man kombiniere den Doctor mit einer El Credito Serie R, Dominikanische Republik. Kleines Robusto-Format, maduro Deckblatt, sehr gut verarbeitet; mittelkräftiger, würziger Rauch mit Biss und hellen Pfeffernoten. Diese Kombination erzeugt ein weiches, fast samtiges Mundgefühl, denn beide Partner gehen »aufeinander ein« und geben sich gegenseitig Halt, alles wirkt delikat und edel. Die Fruchtaromen des Weines werden zitrusbetonter und damit frischer wahrgenommen. Der Hauch Süße ist genau richtig und verleiht dem Rauch Schmelz. Der Wein beweist hier, dass für Cigarren der Alkoholgehalt nicht unbedingt sehr hoch sein muss, denn der Doctor punktet mit gerade einmal 8 Volumenprozent.
Interessant zu wissen: Die Kombination mit der Macanudo Reserva Annual 2006 erschließt deutlich mehr Frucht-Dimensionen. Diese Cigarre holt einfach noch mehr Nuancen aus dem Wein heraus, ohne dessen Charakter zu verändern. Das ist äußerst edel – man spürt auf der Zunge die gesamte Entwicklung dieses Rieslings von seiner fruchtigen Jugend bis zur subtilen Reife im Zeitraffer. Eine Kombination zum Meditieren über die Vergänglichkeit der Zeit und die Beständigkeit des Genusses!
Bezugsquellen:
• Weine: Weingüter Wegeler, http://www.wegeler.com
• Cigarren: Im Fachhandel, Nachweis über Arnold André, Bünde; http://www.arnold-andre.de
Presseinfos: Lydia Malethon, PR Profitable. Telefon +49 611 1669615 oder per E-Mail unter l.malethon@pr-profitable.de
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| VDP Nahe-Ahr: 58. Weinversteigerung in Bad Kreuznach |
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Geschrieben von: Werner - 29.09.2009 17:12
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250 Besucher fanden am Wahlsonntag den Weg in das bis auf den letzten Platz gefüllte Museum Römerhalle in Bad Kreuznach, um die 58. Weinversteigerung der Prädikatsweingüter von Nahe und Ahr zu besuchen. Zum dritten Mal waren auch VDP-Kollegen aus Rheinhessen und der Pfalz zu Gast. Unter den zahlreichen Gästen aus dem Ausland konnte Vorsitzender Armin Diel auch ein Team des südchinesischen Fernsehens begrüßen, das eine 100-minütige Dokumentation über Weinkultur in Rheinland-Pfalz drehte. Bevor die eigentliche Versteigerung unter der Aegide des erfahrenen Versteigerers Hans-Jürgen Podzun begann, verabschiedete Diel die bisherigen Eigentümer der Gutsverwaltung Niederhausen-Schlossböckelheim, Tilly und Erich Maurer, und stellte mit Jens Reidel den neuen Gutsherr auf der ehemaligen Staatsdomäne vor. Dessen satzungsgemäß erforderlichen Wiederaufnahmeantrag hatte die außerordentliche Mitgliederversammlung des VDP-Nahe am Vormittag einstimmig gebilligt.
Die Versteigerung begann mit den Spätburgunder Rotweinen von der Ahr, die mit 1.520 Flaschen und einem Umsatz von 135.295 Euro mehr als die Hälfte zum Gesamtergebnis beisteuerte. Den höchsten Tagespreis für einen Rotwein erzielte das Weingut Meyer Näkel, dessen 2007er Spätburgunder "SR" mit 142,44 Euro zugeschlagen wurde, gefolgt vom Weingut Jean Stodden, das für seinen 2007er Mayschoßer Mönchberg 121,20 Euro erhielt.
Den höchsten Tagespreis eines rheinhessischen Weines erzielte das Weingut Keller für seine 2007er Trockenbeereenauslese aus der Westhofener Abtserde, wovon 30 halbe Flaschen zu jeweils 512,30 Euro den Besitzer wechselten. Das Weingut Wittmann erzielte 374,85 Euro für seine Doppelmagnum-flaschen 2008 Morstein Riesling Großes Gewächs. Exakt zum gleichen Preis wurde das gleiche Format des Pfälzer Weinguts Christmann aus dem Idig zugeschlagen. Den höchsten Tagespreis für einen Pfälzer Wein erzielte das Weingut Dr. von Bassermann-Jordan mit 924,63 Euro für eine Magnum-flasche Deidesheimer Hohenmorgen Riesling Trockenbeerenauslese.
Für die Weine der Nahe gab es mit 3.748,50 Euro einen neuen Rekordpreis, den das Schlossgut Diel für eine Flasche 1945er Goldloch Edelbeerenauslese erzielte. Eine Flasche 1969er Schloßböckelheimer Kupfergrube der Gutsverwaltung Niederhausen-Schloßböckelheim brachte es auf 824,67 Euro, das Weingut Dönnhoff erzielte 424,83 Euro pro Flasche 2008er Riesling Eiswein aus der Lage Oberhäuser Brücke. Den höchsten Tagespreis für einen trockenen Nahewein erzielte das Weingut Emrich-Schönleber für seine Doppelmagnumflaschen 2008er Riesling "A.de.L.", dessen 75er Spätlese aus dem Halenberg mit 249,90 zugeschlagen wurde.
Insgesamt wechselten 2.453 Flaschen den Besitzer, der Gesamtumsatz erreichte 257.034,65 Euro.
(Text: Pressemitteilung des VDP Nahe-Ahr)
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| Mainz: Viertes »Taste-Tival« geht im Oktober an den Start |
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Geschrieben von: Werner - 18.07.2009 22:40
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Genuss und Lebensfreude – aus diesen Zutaten ist ein rundum genüssliches und lebensfrohes Event gemacht, das regelmäßig im Herbst in der Rheinhessen Metropole für Furore sorgt. Bereits zum vierten Mal schickt ein munteres Team aus Köchen und Hoteliers unterstützt von zahlreichen Top-Winzern das Mainzer »Taste-Tival« (19. Oktober bis 1. November 2009) an den Start. Es ist für Menschen gedacht, die gerne und gut essen und trinken und dabei jede Menge Spaß haben möchten. Mit der Beliebtheit der Veranstaltungsreihe, die von vielen Partnern mit getragen wird, ist auch der Ansturm auf die Veranstaltungen gewachsen. Vierzehn an der Zahl sind es diesmal. Die Preise rangieren von 79,- € für eine Tagesexkursion ins Rheinhessische Weinland bis 225,- € für eine große Trüffelgala begleitet vom Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann. Mit dabei sind neben Sternekoch Frank Buchholz auch gestandene Gastronomie-Betriebe, die seit vielen Jahren mit Top-Leistung und Traum-Ambiente punkten. Für interessante Übernachtungs-Angebote sorgen Packages der vier beteiligten Hotels Hyatt Regency, Favorite Parkhotel, Atrium Hotel und Novotel Mainz. Alle zusammen stehen sie für eine Stadt, die lebendiger und sinnlicher nicht sein kann: das neue Mainz – auch für Feinschmecker eine Reise wert.
![[Bild: viertes-tastetival.jpg]](http://forum.weinfreaks.de/portal/bilder/viertes-tastetival.jpg)
Was gut ist, kommt wieder: Die Taste-Tival-Klassiker
Sich mit Freunden zu treffen, neue Freunde zu gewinnen und gemeinsam einen genussreichen Abend oder sogar einen ganzen Tag zu verbringen, das macht den besonderen Reiz des »Taste-Tivals« aus. Und genau das gilt uneingeschränkt auch für die Mannschaft, die das »Taste-Tival« stemmt. »Kochen mit Freunden« ist deshalb wieder ein zentraler Bestandteil des Programms. Doch wer mit wem, das ist jedes Jahr aufs Neue eine spannende Frage.
Küchenstern Frank Buchholz holt sich eine Amigo-Fraktion aus felix Austria ins Haus. Es sind dies der in Österreich geborene 2-Sternekoch Dieter Koschina, der mit der Villa Joya eines der besten Restaurants in Portugal betreibt. Aus Tannheim macht sich Alexander Marent, Hotel Jungbrunn, auf den Weg nach Mainz. Und als Dritter im Bunde folgt der besternte Josef Brüggler vom Erlhof in Zell am See. Eskortiert wird das Dreigestirn von Winzern, die den Koch-Kollegen garantiert das Wasser – oder besser gesagt den Wein - reichen können. Und damit die Österreicher nicht ganz die Oberhand gewinnen, sind ihnen zwei Top-Weinmacher aus Rheinhessen und einer aus Franken beigestellt. Zu Gast aus Österreich sind Toni und Ilse Bodenstein vom Weingut Prager aus der Wachau, Fred Loimer vom Weingut Loimer aus dem Kamptal sowie Paul Achs, Weingut Paul Achs aus Gols. Alle drei Winzer und Winzerfamilien spielen in der ersten Weinliga Österreichs und freuen sich auf die Begegnung mit den VDP-Kollegen Klaus-Peter Keller, Weingut Keller Flörsheim Dalsheim, Philipp Wittmann, Weingut Wittmann, Westhofen und Philipp Kollmar, Fürstlich Castell'sche Domäne im fränkischen Höchberg. Auch Gauls Restaurant ist wieder Treffpunkt für Menschen, die sich verbunden fühlen im Genuss. Ralf Jakumeit, TV- und Starkoch von den »Rocking Chefs« ist ante portas. Dazu Gauls-Küchenchef Klaus Heidel: »Ein gefundenes Fressen für alle, die mal Vollgas auf der Zunge spüren möchten«.
Gute Nachrichten auch für Trüffeljäger! Die Trüffelgala im Favorite Parkhotel kommt wieder. Küchenchef Tim Meierhans, der im neuen Gourmet Restaurant des Hauses für Wirbel im positiven Sinne sorgt, erwartet hohen Besuch. Der Jahrhundertkoch Eckhart Witzigmann steht den Mainzern ins Haus. Die Objekte der Begierde hat Ralf Bos, Bos Food, im Gepäck. Kaum einer kennt sich so gut aus wie er, wenn es um Geschichten über die unterirdischen Gewächse mit dem himmlischen Odeur und dem paradiesischen Geschmack geht. Edel sind auch die Brände, die Alain Langlois, Brennerei Ziegler, im Anschluss kredenzen wird.
Füße auf den Boden und Terroir schmecken heißt es bei der beliebten Rheinhessen Tour. Sie führt in Richtung Norden durchs Rheinhessische Weinland. Stationen werden die Güter Schloss Westerhaus, Ingelheim, Weingut Landgraf, Saulheim, Weingut Gunderloch, Nackenheim, die Weinbau Domäne in Oppenheim und das Alte Rathaus in Ingelheim sein, wo sich gleich mehrere Winzer versammeln werden.
Ein bisschen Luxus braucht der Mensch: Lifestyle für die Zunge
Auf ein kulinarisches Quartett mit den Sterneköchen Michael Kammermeier aus der Wiesbadener Ente, Taunus- Platzhirsch Christoph Rainer, Villa Rothschild und Robert Rädel vom Restaurant Ente im Seehotel in Ketsch bei Schwetzingen freut sich Favorite Küchenchef Tim Meierhans. Im Rahmen einer glamourösen Champagner Nacht kommen Traumstoff ins Glas und edle Kreationen auf den Teller. Dazu gibt’s Informationen, die selbst für eingefleischte Champagner-Fans neu und nützlich sein könnten.
Prickelnd verspricht auch der Abend im Hyatt Regency Mainz zu werden. Küchendirektor Gerd Müller und sein Team legen vor. »Lifestyle Malakoff« haben sie ihre Veranstaltung genannt. Und natürlich haben auch sie interessante Gäste eingeladen, die das Thema Lebensstil verkörpern. Gerichte, die wie Kunstwerke aussehen, kommen täglich aus der offenen Showküche von Eduard Dimant. In der dritten Ebene der BMW-Welt in München ist er zu Hause. Hier zaubert er im »Do & Co Club Restaurant« und sorgt regelmäßig für Furore. Von den Lesern des Magazins »Der Feinschmecker« wurde Dimant zum Aufsteiger des Jahres 2008 gewählt. Im Hyatt ist »Eddi« hautnah zu erleben. Mit dabei sind auch Spezialisten für Bar und Bauch, die aus ihren Fachbereichen berichten und unter Beweis stellen: Ein bisschen Luxus kann sich jeder leisten. Lifestyle auf der Zunge ist kein Hexenwerk.
Jedem das Seine – oder wie es uns gefällt: Gemischter Satz mit Genuss-Garantie
Mag auch der Mann sich große Werke bauen, was wär’ die Welt ohne die Frauen … Das würde Eva Eppard, Küchenchefin im Atrium Hotel Mainz, blind unterschreiben. Und deshalb baut sie diesmal ihren Schwestern im Geiste eine Bühne. »Weiblich is(s)t kreativ und lecker« - das stellen insgesamt sechs Frauen unter Beweis. Freuen darf man sich auf ein mediterranes 9-Gang-Menü mit leicht asiatischer Note. Am Herd stehen neben Eva Eppard zwei weitere passionierte Köchinnen: Claudia Schröter, Restaurant »Taku« im Excelsior Hotel Ernst in Köln und Lydia Ficus von der Kochschule des 3-Sterne-Kochs Dieter Müller im Schlosshotel Lerbach in Bergisch Gladbach. Eskortiert werden Evas Küchentöchter von vier Winzerinnen aus Rheinhessen, die Weine ganz nach ihrem Temperament machen: Eva Pauser, Weingut Pauser, Flonheim, Eva Vollmer, Weingut Vollmer, Mainz-Ebersheim, Mirijam Schneider, Weingut Schneider aus Mainz-Hechtsheim und Christiane Huff, Weingut Huff, Schwabsburg.
Leidenschaft, Lust und ein bisschen Fernweh schwingen bei den Taste-Tival-Abenden des Bassenheimer Hofs mit. Seit Wochen werden Rezepte ausgetauscht, Weine verkostet und alles wird immer wieder akribisch darauf untersucht: Passt’s, schmeckt’s, sieht’s gut aus und tut’s auch der Seele gut? Das kleine Team steckt mitten drin in einer großen Herausforderung, denn diesmal heißt es in den alten Mauern »Sicilia Tradizionale«. Alles wird garantiert selbst gemacht – mit ganz viel Herzblut - und bleibt in der »Familie«.
Zu einer Entdeckungsreise in die nähere Umgebung laden Frank Brunswig und seine Mannschaft ein. Inmitten der rheinhessischen Weinlandschaft in Harxheim liegt das Restaurant im Weingut der Stadt Mainz. Im historischen Ambiente wird diesmal für die Taste-Tival-Gäste aufgetischt. Grund zum Feiern gibt es allemal, denn der »Great Wine Capitals Tourism Award“ bescherte Gutshaus und Restaurant den ersten Preis in der Kategorie »Architektur, Parks und Gärten«. Raffiniertes aus der Region wird serviert. Und dazu kredenzt die Winzerfamilie Fleischer ihre besten Tropfen.
Wer das alles Käse findet, kann sich gerne von Maître Affineur Volker Waltmann im Restaurant Bajazzo im Novotel Mainz trösten lassen. Der Käsehändler und Connaisseur aus Erlangen beliefert die ersten Adressen auf der ganzen Welt mit seinen Spezialitäten. In Mainz spielt er eine tragende Rolle beim großen 7-Gang-Käse-Degustations-Menü. Käse in der Luft und auf der Zunge, Käse pur und Käse kunstvoll in die einzelnen Gänge integriert– dafür sorgen Küchenchef Marcus Danner und Käse-Papst Volker Waltmann. Eine runde Sache – genauso wie das Gesamtprogramm 2009! Darüber ist sich das gesamte Team, das hinter dem Taste-Tival steht, einig.
Weitere Informationen unter www.tastetival.de
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