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  Wissenstest: Sind sie ein Kenner der regionalen Weinszene?
Geschrieben von: Werner - 04.10.2012 11:33 - Keine Antworten

Ihr kennt euch mit edlen Tropfen aus und wisst über geschichtliche Hintergründe und kuriose Fakten Bescheid?

Findet es heraus im Wissenstest des Mannheimer Morgen und erfahrt Außergewöhnliches zum Thema! Mit Sicherheit ist der ein oder andere Fakt dabei, mit dem man beim nächsten gemütlichen Beisammensein auftrumpfen kann.

Einfach mitmachen unter:

https://www.morgenweb.de/freizeit/wissen...-weinszene

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  Neuer Cava-Verband für mehr Qualität: Spanische Premium-Schaumweine mit Gütesiegel
Geschrieben von: Werner - 04.09.2012 16:44 - Keine Antworten

Frankfurt/Main, 4. September 2012 (dh). Schaumwein ist beliebt wie nie. Beim Konsum sind wir laut Deutsches Weininstitut sogar Weltmeister. Rund 460 Mio. Flaschen werden jährlich in Deutschland getrunken. Über 40 Millionen davon sind spanischer Herkunft, genauer gesagt entstammen sie der katalanischen Weinbauregion Penedès westlich von Barcelona. Der sogenannte Cava birgt wie sein französisches Vorbild im Geiste, der Champagner, ganz unterschiedliche Qualitäten: von einfachen, industriell hergestellten Massenprodukten zu erlesenen, handwerklich anspruchsvollen Kellereierzeugnissen mit wenigen zehntausend Flaschen pro Hersteller. Doch während solche Premium-Cavas Weinkenner überzeugen und auf ihrem Heimatmarkt regen Absatz finden, dominieren in deutschen Weinregalen Vertreter der ersten Kategorie. Ein neuer Verband soll nun dazu beitragen, besonders gute Cavas hierzulande bekannter zu machen.

Wie einseitig das Angebot ist, stellte auch der gebürtige Katalane Ramón Olivella fest. Für ihn Grund genug, mit „Leading CAVAS“ einen Verband zur Förderung von Qualitätskellereien zu gründen. Mitgliedern bietet der Verband seit 2011 eine gemeinsame Plattform, unterstützt ihre Aktivitäten auf dem deutschen Markt und hilft bei der Suche nach geeigneten Importeuren. Für den Verbraucher hebt ein eigenes Gütesiegel die Spitzenklasse der spanischen Schaumweine hervor. Die Orientierungshilfe bürgt für gesicherte Qualität im Herstellungsverfahren und prämierten Geschmack im Glas.

Mit der Idee zum neuen Verband handelte Olivella aus Überzeugung: „In Katalonien hat Cava eine lange Tradition und ist allgegenwärtig. Es gibt neben den bekannten Massenherstellern zahlreiche Manufakturen und Familienbetriebe, die mit großer Leidenschaft und handwerklichem Können am Werke sind. So findet man dort viele Produkte von herausragender Qualität.“ Diese Art von Cavas suchte er in Deutschland vergeblich. Mit Leading CAVAS möchte er das ändern, erklärt der Gründer sein Vorhaben. Nach einem Jahr intensiver Arbeit sind die Vergabekriterien für das Gütesiegel als Kernstück gesetzt und vier erste Produzenten nach diesen Vorgaben qualifiziert. Zwei seiner Mitglieder konnten überdies bereits einen Importeur für den deutschen Getränkemarkt gewinnen und schafften so den Sprung auf die Weinkarte des Drei-Sterne-Restaurants Amador in Mannheim.

Zu den Weingütern der ersten Stunde gehören die Kellereien 1+1=3 (U mes U fan tres) und Emendis, während das Portfolio jüngst um die traditionsreichen Produzenten Rexach Baques und Torelló erweitert werden konnte. Allesamt stehen sie für eine neue Generation von Winzern, deren Schaumweine vom klaren Bekenntnis zu eigenen Weinbergen, kleineren Reberträgen, Handlese und einer langen Reifezeit in den Kellern von Penedès profitieren. Damit erfüllen sie die entscheidenden Herstellungsbedingungen für das Qualitätssiegel.

Für Leading CAVAS werden zudem nur Jahrgangs-Cavas zugelassen. Ihre Reifezeit auf der Hefe muss mehr als 15 Monate betragen; sie sind also mindestens Reservas, ein Großteil Gran Reservas. Das dritte Kriterium für die Aufnahme ist der Geschmack. Hier bedient sich der Verband der Hilfe von Profis und vertraut auf das Urteil von international anerkannten Weinführern. Innerhalb der Punktesysteme von Robert Parker, José Peñin oder des katalanischen Weinguides „Guía de vinos de Cataluña“ müssen die Schaumweine mit über 90 Punkten bzw. 9 von 10 Punkten überzeugen und somit zur absoluten Weltklasse gehören.

Ramon Olivellas Wunsch für seine Mitglieder ist einfach: Er hofft, dass das Portfolio wächst und sich weitere Importeure finden, damit so mehr und mehr deutsche Weinliebhaber die Vielseitigkeit und Finesse der spanischen Schaumweine schätzen lernen. Für ihn ein erster Schritt, um die Spezialität seiner Heimat ein Stück vom Makel der Minderwertigkeit zu befreien.

Der Verband Leading CAVAS zur Förderung von spanischen Schaumweinen aus ausgewählten Manufakturen besteht seit Mitte 2011. Initiator und Gründer ist der gebürtige Katalane Ramon Olivella. Informationen zu den Cavas, den Herstellern sowie Partnern des Verbands finden sich unter http://www.leadingcavas.com.

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  Hofgut Laubenheimer Höhe öffnet seine Tore
Geschrieben von: Werner - 28.03.2011 10:42 - Keine Antworten

Mainz, im März 2010. Es ist vollbracht. Nach nur sechs Monaten Bauzeit geht das Hofgut Laubenheimer Höhe am 25. März an den Start. Zwischen Traum und Wirklichkeit liegen gerade einmal zwei Jahre. Im Frühjahr 2009 hatten Anja und Christian Barth während eines Spaziergangs über die Laubenheimer Höhe, dem höchsten Punkt von Mainz, die zündende Idee: Hier müsste man einen Weinerlebnis-Parcours für alle schaffen. Jetzt wird ihr Traum Wirklichkeit.

[Bild: laubenheimer_hoehe.jpg]

Drei Schwerpunkte wurden gesetzt und bestimmen auch nach der Fertigstellung die Arbeit auf dem Hofgut: 1. Nachhaltigkeit, 2. Konzentration auf das Thema Wein und 3. Regionalität des Angebots. Zwanzig neue Mitarbeiter fanden einen Arbeitsplatz mit Aussicht. Weit schweift der Blick ins Land. Rundum viel Raum für Spaziergänger, Wanderer, Fahrradfahrer und Reiter. Pferde grasen auf weitläufigen Weiden, und die Reben sind zum Greifen nah. Nachts glitzern tausende von Lichtern in der Rheinebene.

Heimatküche ist Trumpf
Viel Licht und viel Raum, dazu edle Materialien aus der Natur, Rückzugspunkte und gezielt gesetzte Blickfänge – so präsentieren sich die einzelnen gastronomischen Einheiten. Auch Geschäftsführer Martin Joham und Restaurant Leiter Max Feigel sind begeistert. Die »Weinbergshütte« mit alpinen Anklängen ist das Herzstück der Gastronomie. Angeboten wird authentische, regionale Küche. Zum Einsatz kommen dabei ausschließlich Produkte aus Rheinland-Pfalz. Die Weinkarte umfasst über 200 Positionen. Der »Weinbergshütte« vorgelagert ist eine große Panoramaterrasse mit versenkbaren Glasscheiben, die für höchsten, zugluftfreien Sitzkomfort sorgen. Eine Ebene tiefer lädt der »Weingarten« zum unkomplizierten Verweilen mit Selfservice ein.

Wein neu erleben
Weinfreunde finden in der stylish gestalteten Vinothek ihr Eldorado. Allein vierzig offene Weine und zehn verschiedene Weinproben werden angeboten. Ausgestattet mit benutzerfreundlichen Anleitungen kann hier jeder sein ganz persönliches Weinfest feiern. Zur Auswahl stehen die vierzig besten Mainzer Weine sowie die hundert besten Weine aus Rheinhessen. Darüber hinaus können sechs Weine aus jeder der »Great Wine Capitals« verkostet werden. Und on Top hat das Deutsche Weininstitut die besten deutschen Rieslinge zur Präsentation ausgewählt. Im Keller lockt die »Riesling Lounge« – eine moderne Hommage an die königliche Rebsorte. Sie kann für Veranstaltungen gemietet werden und steht nur für geschlossene Gesellschaften zur Verfügung.

Alles ganz easy
Ganz easy und unverkrampft geht es in allen gastronomischen Einheiten des Hofguts zu. Zielgruppe sind Menschen jeden Alters, die in ansprechender Atmosphäre verweilen und das Leben und den Wein genießen möchten. Viel ebene Flächen und ein gutes Wegenetz – darüber freuen sich Kinderwagenfahrer und Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Mit dem Auto kommt man ganz nah dran. Über 130 Parkplätze und eine bequeme, mit Bäumen gesäumte Zufahrtstraße wurden geschaffen. Gerade einmal fünf Minuten läuft man zur nahegelegenen Bushaltestelle, was auch für Weinfreunde eine gute Nachricht ist. Den Fahrplan muss man sich merken. Die Öffnungszeiten des Hofguts nicht. Einen Ruhetag gibt es nicht.

Ungestört feiern
Für Veranstaltungen und Feiern steht die große »Hofscheune« zur Verfügung. Ob im Saal, auf der Bühne oder auf der Galerie – hier gibt’s viel Bewegungsfreiheit für die Gäste und dazu einen grandiosen Ausblick. Ein Lounge Bereich auf der Terrasse gehört mit dazu, wenn hier getagt oder gefeiert wird. So können alle ungestört genießen. Unter sich sind auch die Gastpferde, die auf dem Hofgut in großzügigen Boxen untergebracht sind. Ihnen und ihren Menschen gefallen die neue Reithalle und auch der Reitplatz. Sie gehören mit zum Areal des Hofguts und sorgen für eine ganz besondere Atmosphäre.

Gut beraten
Wie bereits beim Um- und Ausbau des Favorite Parkhotels hat sich Christian Barth wieder fachkundige Hilfe vom Mainzer Architekturbüro Mann und Schneberger geholt. Die Innenausstattung des Hofguts lag in den Händen von Peter Albert. Mit seinem Büro »Edelweiß« ist das gastro-affine Team immer dann gefragt, wenn Wert auf individuelle, besondere Lösungen gelegt wird.

Glückliche Eltern
Mit einem Investitions-Volumen von sechs Millionen Euro und großem persönlichen Einsatz haben die Familien Barth das Großprojekt Hofgut Laubenheimer Höhe gestemmt. Jetzt muss das »Baby« laufen lernen. Anja und Christian Barth freuen sich auf die ersten Schritte und bleiben – wie sich das für gute Eltern gehört – immer wachsam, damit alles einen guten Weg nimmt. »Wir sind glücklich und stolz, dass wir an diesem ganz besonderen Ort einen Lebenstraum verwirklichen dürfen«, sagt Christian Barth.

Website: http://www.hofgut-laubenheimer-hoehe.de
Für Fragen der Medien: Lydia Malethon, PR Profitable, Telefon +49 6723 9137674

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  Ein legendärer Wein: Weingüter Wegeler feiern 110 Jahre Bernkasteler Doctor
Geschrieben von: Werner - 28.08.2010 08:28 - Keine Antworten

Julius Wegler war ein kluger Mann. Im Denken und Handeln war er seiner Zeit weit voraus. Sein kaufmännischer Verstand und sein untrügliches Gespür für Qualität schufen die Voraussetzungen für eine Erfolgsgeschichte, die Jahr für Jahr fortgeschrieben wird. Im Rheingau und an der Mosel — mit weltberühmten Weinen und vielen Auszeichnungen, die die Nachfahren des Gründers der Weingüter Wegeler mit Dankbarkeit und Stolz erfüllen.

Luxus pur — Die teuerste Transaktion in der Weingeschichte

Am Mittwoch, den 7. November 1900 begann die Geschichte des Weglerschen Gutshauses im romantischen Mosel-Städtchen Bernkastel. Commerzienrat Carl Wegeler, der Bruder des Weingutsgründers Julius Wegeler, wurde nach vielen Anläufen mit dem Bürgermeister von Bernkastel endlich handelseinig. Für 100 Goldmark pro Stock kaufte er im Auftrag der Familie Wegeler einen großen Teil des legendären Doctorbergs. Der Preis war astronomisch und entspricht auf heutige Verhältnisse umgerechnet circa 1000,- € pro Weinstock. Insgesamt gingen nach heutigem Wert 6,6 Mio. € für die kleine 100 m auf 100 m große Parzelle über den Tisch. Nie zuvor und auch nie mehr danach war so viel Geld für eine Weinbergs-Transaktion bezahlt worden. Ein Chemiearbeiter verdiente damals gerade einmal 120 Goldmark im Monat. Ein Zentner Kartoffeln kostete 1,20 Goldmark. Doch die Investition hat sich gelohnt, denn der Doctorberg ist ein einzigartiges Kulturgut.

Erbaut mit Weitblick — Das Bernkasteler Gutshaus

Doch wohin mit dem Trauben aus dem Doctor, wie der Weinberg kurz genannt wird. Ein Gutshaus, das einem solchen »Geschenk« der Natur würdig war und ist, musste her. Gut ein Jahr betrug die Bauzeit des heute noch intakten Bernkasteler Gutshauses, das Julius Wegeler von 1902 bis 1903 im Ortsteil Cues errichten ließ. Auch bei diesem Projekt bewies er Weitblick. State-of-the-Art darf man das getrost nennen, was hier geschaffen wurde. Noch heute staunen Weinfachleute und Gäste aus aller Welt über die gut durchdachte Konstruktion, die sich am Prinzip der Schwerkraft orientiert. Alle drei Ebenen sind ohne Treppen durch verschiedene Zufahrten zu erreichen. Ganz ohne Hilfe von mechanischen Hebeanlagen oder Pumpen verläuft der Weg der Traube bis sie schließlich unten im tiefen Keller zu Wein wird. Der schonende Umgang im Entstehungsprozess, bei der Verarbeitung und bei der Lagerung entspricht exakt der Wertschätzung, die das gesamte Wegeler-Team dem Wein entgegen bringt.

Der Mühe Lohn — Welthöchstnoten für den Doctor

Die Qualitätsbemühungen, die sich in den beiden Gutshäusern der Wegelers am Rhein und an der Mosel wie ein roter Faden durch alle Ebenen und Hierarchien ziehen, tragen immer wieder Früchte. Gerade einmal zehn Weine weltweit der Jahrgänge 2007, 2008, 2009 sind zur Zeit vom »Wine Spectator« mit der Welthöchstnote von 98 Punkten versehen. Einer davon ist die Trockenbeerenauslese des Jahrgangs 2007 aus dem Doctorberg.

[Bild: doctor_trockenbeerenauslese.jpg]

Cool Climate Wine — Die Renaissance eines Geschmacksprofils

Adenauer, Eisenhower und Thomas Manns Felix Krull haben dem Bernkasteler Doctor Ehre gezollt. Auf Staatsemfängen, bei rauschenden Festen und im Lesesessel genießt man die Weinlegende. Kaum eine Weinkarte, die auf sich hält, auf der dieser Wein nicht zu finden ist. Das erfüllt die Erzeuger mit Stolz. Doch auch eine aktuelle Entwicklung lässt Tom Drieseberg, der gemeinsam mit seiner Frau Anja Wegeler-Drieseberg die Geschicke der Weingüter Wegeler leitet, erwartungsfroh in die Zukunft schauen. Nach langen Jahren sind filigrane, elegante Weine, denen es bei aller Verspieltheit nicht an Länge und Dichte fehlt, heute gefragter denn je. Als »cool climate wines« feiern sie weltweit ihre Wiederentdeckung. Die Entwicklung des Wein-Geschmacks geht mehr und mehr weg von alkoholreichen, schweren und verholzten Weinen hin zu echten Weinkunstwerken, wie sie unter den klimatischen Bedingungen unserer Breitengrade wachsen. »Wir sind mittendrin in der Renaissance eines Geschmacksprofils. Deshalb rechnen wir fest damit, dass Weine wie der Bernkasteler Doctor in den nächsten Jahren noch einmal gewaltig zulegen werden: An Beliebtheit, an Wert und auch an Wertschätzung«, so Tom Drieseberg.

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  Relaunch der Website weinfreaks.de
Geschrieben von: Werner - 20.03.2010 07:13 - Keine Antworten

Liebe Weinfreunde,

seit vergangener Nacht ist die neue Version unserer Website www.weinfreaks.de online!

Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick:
1. Anzeige der Termine mit freien Plätzen
2. Verbesserter und vereinfachter Anmeldeprozess:
http://www.weinfreaks.de/verkostungen/anmeldung
http://www.weinfreaks.de/agb
3. Einheitliches und faires Bewertungssystem:
http://www.weinfreaks.de/bewertungen
4. Veröffentlichung der Verkostungsergebnisse:
http://www.weinfreaks.de/weine
5. Neue Gästeliste:
http://www.weinfreaks.de/verkostungen/gaesteliste
6. Partnerseite:
http://www.weinfreaks.de/partner
7. Einbindung von Twitter und Facebook
8. Datenbankgestützter Newsletter-Verteiler
9. Sichere Datenübertragung (SSL)

Ich hoffe, euch gefällt die neue Website. Verbesserungsvorschläge sind herzlich willkommen.

Viele Grüße
Werner

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  Jünger mit jedem Zug: Reife Rieslinge und edle Cigarren – eine verblüffende Begegnung
Geschrieben von: Werner - 06.11.2009 20:23 - Keine Antworten

Weißweine sind hervorragende Cigarrenpartner. Das weiß nur fast keiner, ähnlich wie beim Käse – da gilt häufig ein Rotwein als erste Wahl, obwohl sich Weißwein durch seine Säure und die manchmal vorhandene dezente Restsüße meist deutlich besser als Käsebegleiter eignet. Auch Cigarrenaromen werden durch die Säure im Weißwein wunderbar aufgefrischt. Die Rauch- und Fruchtnoten spielen angenehm miteinander. Der Weißwein braucht nur eine gewisse Fülle und Substanz. Allzu filigrane Aromen gehen in der Kombination mit Cigarren buchstäblich »in Rauch auf« und lassen sich nicht mehr erschmecken. Man wähle also mindestens eine Spätlese, kein federleichtes »Sommerweinchen«. Ideal zur Cigarre ist ein Riesling, der gerne auch halbtrocken und gereift sein darf. Durch längere Reifung entwickeln Rieslinge neue Aromen, auch Tertiäraromen genannt, die an reife gelbe Früchte, Trockenobst, Nüsse, altes Leder und Bienenwachs erinnern.

[Bild: geheimratjweihnachtlich.jpg]

Aus reif mach jung

Zusammen mit einer Cigarre genossen ist ein merkwürdiger Effekt wahrnehmbar: Der Riesling scheint jünger und frischer, wirkt facettenreicher und vielschichtiger als »ohne«. Cigarrenfreunde sollten sich diese Erfahrung zunutze machen, denn für die Wahl der Cigarre gilt Ähnliches wie für den Wein: Der Rauch braucht Fülle und Würze. Also am besten ausgereifte Cigarren ruhig mit großem Ringmaß wählen! Die passen perfekt zu einem gereiften Wein und sorgen für Aha-Erlebnisse der angenehmen Art. Es muss übrigens nicht unbedingt eine Havanna sein.

Warum Weine und Cigarren so gut harmonieren, liegt vielleicht am Herstellungsprozess: Beide Genießerprodukte sind Ergebnisse einer Fermentierung!

Beispiel Nummer eins: Man nehme einen 2001er »Geheimrat J« Riesling Spätlese trocken, Rheingau, Weingüter Wegeler. Der große Rheingauer zeigt im Duft subtile Mineralik, tiefe Noten von Mirabellen, Äpfeln und Zitrusfrüchten, auch getrockneten Aprikosen bei immer guter Frische und ausgewogener Länge. Man kombiniere diesen mit einer Macanudo Reserva Annual 2006, Dominikanische Republik. Aus der Hand von Cigar Master Daniel Nuñez stammt diese limitierte Edition (Deckblatt San Agustín/Honduras, Einlage Dom. Rep., Honduras und Mexiko, Umblatt Connecticut) in hervorragender Verarbeitung. Kräftig im Rauch mit zarten Leder- und Zedernholznoten und ausgereifter Tabak-Aromatik. Die Kombination wirkt sehr erfrischend und belebend. Die Fruchtnoten des Weins werden sehr gut betont, er wirkt noch frischer, wobei seine Mineralität dem Rauch Struktur gibt. Angenehm zartbitteres Finale. Zwei kraftvolle Partner, die sich dennoch gegenseitig gelten lassen.

Beispiel Nummer zwei: Man nehme einen 1986er Bernkasteler Doctor Riesling Spätlese, Mosel-Saar-Ruwer, aus dem Gutshaus der Weingüter Wegeler an der Mosel. Der Doctor macht seiner Tradition Ehre. Die Lage verdankt ihren Namen Erzbischof Boemund II., der im 13. Jahrhundert seine Genesung von einer schweren Erkrankung dem Genuss dieses Weines zuschrieb. Goldgelb im Glas, lässt er so gut wie keine Alterungserscheinungen spüren. Großartige Nase, hoch elegante Frucht mit Noten von Mirabelle und gelbem Apfel, grandios ausgereift, subtil und ausgewogen bei sehr dezenter Süße, ist diese Spätlese ein schönes Beispiel, wie sich Restsüße beim Reifen harmonisch einbindet! Man kombiniere den Doctor mit einer El Credito Serie R, Dominikanische Republik. Kleines Robusto-Format, maduro Deckblatt, sehr gut verarbeitet; mittelkräftiger, würziger Rauch mit Biss und hellen Pfeffernoten. Diese Kombination erzeugt ein weiches, fast samtiges Mundgefühl, denn beide Partner gehen »aufeinander ein« und geben sich gegenseitig Halt, alles wirkt delikat und edel. Die Fruchtaromen des Weines werden zitrusbetonter und damit frischer wahrgenommen. Der Hauch Süße ist genau richtig und verleiht dem Rauch Schmelz. Der Wein beweist hier, dass für Cigarren der Alkoholgehalt nicht unbedingt sehr hoch sein muss, denn der Doctor punktet mit gerade einmal 8 Volumenprozent.

Interessant zu wissen: Die Kombination mit der Macanudo Reserva Annual 2006 erschließt deutlich mehr Frucht-Dimensionen. Diese Cigarre holt einfach noch mehr Nuancen aus dem Wein heraus, ohne dessen Charakter zu verändern. Das ist äußerst edel – man spürt auf der Zunge die gesamte Entwicklung dieses Rieslings von seiner fruchtigen Jugend bis zur subtilen Reife im Zeitraffer. Eine Kombination zum Meditieren über die Vergänglichkeit der Zeit und die Beständigkeit des Genusses!

Bezugsquellen:
• Weine: Weingüter Wegeler, http://www.wegeler.com
• Cigarren: Im Fachhandel, Nachweis über Arnold André, Bünde; http://www.arnold-andre.de

Presseinfos: Lydia Malethon, PR Profitable. Telefon +49 611 1669615 oder per E-Mail unter l.malethon@pr-profitable.de

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