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VDP Nahe-Ahr: 58. Weinversteigerung in Bad Kreuznach
29.09.2009, 17:12
Beitrag: #1
VDP Nahe-Ahr: 58. Weinversteigerung in Bad Kreuznach
250 Besucher fanden am Wahlsonntag den Weg in das bis auf den letzten Platz gefüllte Museum Römerhalle in Bad Kreuznach, um die 58. Weinversteigerung der Prädikatsweingüter von Nahe und Ahr zu besuchen. Zum dritten Mal waren auch VDP-Kollegen aus Rheinhessen und der Pfalz zu Gast. Unter den zahlreichen Gästen aus dem Ausland konnte Vorsitzender Armin Diel auch ein Team des südchinesischen Fernsehens begrüßen, das eine 100-minütige Dokumentation über Weinkultur in Rheinland-Pfalz drehte. Bevor die eigentliche Versteigerung unter der Aegide des erfahrenen Versteigerers Hans-Jürgen Podzun begann, verabschiedete Diel die bisherigen Eigentümer der Gutsverwaltung Niederhausen-Schlossböckelheim, Tilly und Erich Maurer, und stellte mit Jens Reidel den neuen Gutsherr auf der ehemaligen Staatsdomäne vor. Dessen satzungsgemäß erforderlichen Wiederaufnahmeantrag hatte die außerordentliche Mitgliederversammlung des VDP-Nahe am Vormittag einstimmig gebilligt.

Die Versteigerung begann mit den Spätburgunder Rotweinen von der Ahr, die mit 1.520 Flaschen und einem Umsatz von 135.295 Euro mehr als die Hälfte zum Gesamtergebnis beisteuerte. Den höchsten Tagespreis für einen Rotwein erzielte das Weingut Meyer Näkel, dessen 2007er Spätburgunder "SR" mit 142,44 Euro zugeschlagen wurde, gefolgt vom Weingut Jean Stodden, das für seinen 2007er Mayschoßer Mönchberg 121,20 Euro erhielt.

Den höchsten Tagespreis eines rheinhessischen Weines erzielte das Weingut Keller für seine 2007er Trockenbeereenauslese aus der Westhofener Abtserde, wovon 30 halbe Flaschen zu jeweils 512,30 Euro den Besitzer wechselten. Das Weingut Wittmann erzielte 374,85 Euro für seine Doppelmagnum-flaschen 2008 Morstein Riesling Großes Gewächs. Exakt zum gleichen Preis wurde das gleiche Format des Pfälzer Weinguts Christmann aus dem Idig zugeschlagen. Den höchsten Tagespreis für einen Pfälzer Wein erzielte das Weingut Dr. von Bassermann-Jordan mit 924,63 Euro für eine Magnum-flasche Deidesheimer Hohenmorgen Riesling Trockenbeerenauslese.

Für die Weine der Nahe gab es mit 3.748,50 Euro einen neuen Rekordpreis, den das Schlossgut Diel für eine Flasche 1945er Goldloch Edelbeerenauslese erzielte. Eine Flasche 1969er Schloßböckelheimer Kupfergrube der Gutsverwaltung Niederhausen-Schloßböckelheim brachte es auf  824,67 Euro, das Weingut Dönnhoff erzielte 424,83 Euro pro Flasche 2008er Riesling Eiswein aus der Lage Oberhäuser Brücke. Den höchsten Tagespreis für einen trockenen Nahewein erzielte das Weingut Emrich-Schönleber für seine Doppelmagnumflaschen 2008er Riesling "A.de.L.", dessen 75er Spätlese aus dem Halenberg mit 249,90 zugeschlagen wurde.

Insgesamt wechselten 2.453 Flaschen den Besitzer, der Gesamtumsatz erreichte 257.034,65 Euro.

(Text: Pressemitteilung des VDP Nahe-Ahr)

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